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Wer kennt ihn nicht, den grauen Schimmelrasen

Schaderreger
01.10.2020

Dieser wird meistens von Botrytis cinerea verursacht, dem Grauschimmel. Hohe Luftfeuchtigkeit und
Wuchshemmungen durch Lichtmangel im Herbst und Frühling fördern das Wachstum dieses Pilzes.

Dieser Pilz gehört zu der Klasse der Schlauchpilze (Ascomycetes) und befällt viele verschiedene Pflanzen.
Den Namen Schlauchpilze verdankt diese Klasse der Form seiner Fortpflanzungsorgane.
Zu dieser Pilzart, den «Ascomycetes» gehören unter anderem auch der Apfelschorf (Venturia inaequalis).

An den faulenden Stellen bilden sich die Konidien (ungeschlechtliche Pilzsporen). Die Konidien
des Grauschimmels werden über den Wind oder Spritzwasser verbreitet und infizieren so neues
Pflanzengewebe. Von Graufäule, auch Grauschimmel, betroffene Früchte und Blätter sind von einem
mausgrauen, pudrigen Pilzrasen überwachsen. Feuchte begünstigt Botrytis.

Daher sollte der Pflanzabstand zwischen den Pflanzen nicht zu eng sein. Ein grösserer Abstand fördert
eine gute Luftzirkulation und begünstigt ein rascheres Abtrocknen. Es sollte während den Wintermonaten
vor allem am Morgen gegossen werden, damit die Pflanzen rasch abtrocknen.

 

Play® besteht aus einem systemischen, sowie einem Kontaktwirkstoff, die in unterschiedlicher Weise
auf Botrytis wirken. Da sich Grauschimmel kaum abstoppen lässt, sollte er vorbeugend behandelt werden.
Bei Befallsbeginn 0,1–0,12 % Play (10–12 g/10 l Wasser) spritzen. Maximal 2 Behandlungen pro Parzelle
und Jahr. Bei Anwendung im Gewächshaus ist dieses vor dem Wiederbetreten gründlich zu lüften.

 

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