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Geschichte

Die Maag Geschichte: eine Schweizer Erfolgstory

Maag ist der Schweizer Marktleader für Pflanzenschutz- und Pflanzenpflege-Produkte im Bereich
Haus & Garten. Maag bietet ein komplettes Produktsortiment an und sorgt damit umfassend für
das Wohl von Pflanzen und Gärten. Die Produkte für professionelle Anwender werden unter der
Marke Maag Profi angeboten.

Die Traditionsmarke Maag baut ihre führende Stellung im Schweizer Markt zielstrebig aus. Zu den bekannten Leaderprodukten kommen ständig neue, innovative Schutz- und Pflegelösungen hinzu, wobei den organischen Produkten eine immer grössere Bedeutung zukommt.

Ziel von Maag ist, Pflanzenschutz und Pflanzenpflege vor allem auch für den Profi einfacher, effizienter und
organischer zu gestalten.

Injedem einzelnen Maag-Profi-Produkt stecken über 170 Jahre Pflanzenschutz- und Pflanzenpflege-Erfahrung -
kein anderes Unternehmen in der Schweiz verfügt auf diesem Gebiet über ein vergleichbares Know-how und
mehr Erfahrung. Und kein anderes Unternehmen kennt den Schweizer Markt, die hiesige Bodenbeschaffenheit,
die klimatischen Verhältnisse und vor allem die Bedürfnisse der Schweizer Kundschaft besser als Maag.

Doch Erfahrung und langjährige Marktpräsenz nützen wenig, wenn man nicht gleichzeitig "die Nase im Wind"
behält und frühzeitig mit innovativen Lösungen auf neue Markt-Bedürfnisse und -Trends reagiert. Die kompromisslose Orientierung an den konkreten täglichen Herausforderungen der Profis bringen wir immer wieder zum Ausdruck.

Maag ist eine Marke der Syngenta Agro AG mit Sitz in Dielsdorf und ein wichtiger Bestandteil der Schweizer Organisation des Syngenta Konzerns. Rund 60 Mitarbeitende sind für Produktentwicklung, Registrierung, Marketing sowie Kundenbetreuung und Distribution zuständig.

Ab 2009: Der Marktleader Maag gedeiht prächtig – auch im Profi-Bereich

Ein moderner, kundenorientierter Auftritt bringt neuen Schwung für die Marke Maag – auch im Profi-Bereich.

Der intensive, direkte Erfahrungsaustausch mit Berufsgärtnern und Produzenten führt zur Entwicklung neuer, praxisgerechter Produkte, die in ihrer Formulierung exakt auf die Alltags-Bedürfnisse dieser Kundengruppe und auf die klimatischen Verhältnisse in der Schweiz abgestimmt sind. Federführend ist das Syngenta Forschungszentrum in Stein/AG. Hier kennt man die lokalen Verhältnisse genau – sei es im Gartenbau, in der Landschaftspflege oder in Bezug auf Sport- und Zierrasen.

Um den Kontakt zu den professionellen Anwendern und die individuelle Vor-Ort-Beratung zu intensivieren, wird der Aussendienst gezielt mit Blick auf die besonderen Bedürfnisse der einzelnen Kundengruppen weitergebildet. Mit der Maag Profi-Website existiert heute ein umfassendes, auf professionelle Anwender zugeschnittenes Online-Informations- und Beratungs-Angebot, das Kundinnen und Kunden zudem schnell und direkt den richtigen Ansprechpartner vermittelt.

Im neuen Jahrtausend: Maag wird Teil der Syngenta AG

Um die Jahrtausendwende wird die Agrodivision von Novartis mit derjenigen des englischen Konkurrenten Astra Zeneca zur neuen Syngenta AG fusioniert. Maag wird Teil der Syngenta Organisation und konzentriert sich gleichzeitig auf den Marktbereich Haus & Garten.

2007 werden die Landwirtschaftsprodukte von Maag in die Syngenta Linie integriert.

Die 1990er-Jahre: Die neue Maag Geschichte beginnt

Die Basler Chemie richtet sich neu aus. Auch die Maag Gruppe verändert sich, so geht Maag 1990 an die Ciba über.

Mit der Fusion von Ciba und Sandoz zur Novartis AG und später zur Syngenta AG gehört Maag nun zur Agrodivision des neuen Grosskonzerns. Gleichzeitig fokussiert sich das Unternehmen auf den Marktbereich Haus & Garten.

1972: Verkauf der Firma Maag an die Hoffmann-La Roche

Seit 1970 ist die Rudolf Maag AG in den Basler Chemiekonzern Roche integriert und durch den Zukauf weiterer Unternehmungen aus dem Agrobereich ergänzt. 1972 schliesslich erfolgt der Verkauf des Schweizer Traditionsunternehmens, wobei die Marke Maag vollumfänglich erhalten bleibt. 1987 wird die neue Maag Linie Haus & Garten ins Leben gerufen.

1960: Vierte Generation übernimmt die Geschäfte

Nach dem Tod von Rudolf Maag 1959 übernimmt sein Schwiegersohn Willi Günthard-Maag zusammen mit seinem Bruder Ernst Günthard die Leitung des Dielsdorfer Grossbetriebs. Mit dem neuartigen Blattdünger Wuxal kann man in den 60er-Jahren einen weiteren grossen Markterfolg verbuchen.

Um die Tätigkeit von Maag zu internationalisieren und komplexe Entwicklungsvorhaben zu realisieren, werden erste Kontakte zum Basler Chemiekonzern Hoffmann-La Roche geknüpft. Gemeinsame Forschungsprojekte führen zur Entwicklung zahlreicher, grundlegend neuer Wirkstoffe.

Mit der forcierten Produktion von Holzschutzmitteln engagiert sich Maag nun auch im Baubereich.

1945: Gründung der Maag AG

Kurz nach Kriegsende wird Maag in eine Familien-Aktiengesellschaft umgewandelt.

Bis 1945: Synthetische Insektizide werden marktreif

Bis zum Anfang des Zweiten Weltkriegs hat Maag bereits neun ausgebaute Produktlinien im Angebot. 1939 finden sich im Maag Sortiment Produkte zum Schutz von Früchten, Beeren, Getreide, Gemüse, Raps und Zierpflanzen. Ebenso werden Produkte gegen Schädlinge im Holzwerk und in Häusern angeboten. Durch den Ausbau eigener Laboratorien und den Betrieb gross angelegter, eigener Versuchsflächen gelingt es Maag, Kompetenz und Sortiment zielstrebig auszubauen. Entwickelt werden nicht nur neue Produkte, sondern auch effiziente Sprüh- und Anwendungsmethoden.

Systematisch wird die Produktentwicklung vorangetrieben: Möglichst wenig Giftstoffe, einfache Anwendung sowie synergetische Kombinationen von Wirkstoffen heisst die Devise. 1926 entwickelt Dr. Rudolf Maag den ersten Spritzplan für Apfelbaum-Kulturen.

1920er-Jahre: Entwicklungsschub dank Wissenschaft

 

Zügig dehnt die Firma unter der Leitung des studierten Chemikers Dr. Rudolf Maag ihre Pflanzenschutztätigkeit auf den Obstbau, die Waldwirtschaft sowie den Feld- und Gartenbau aus.

 

Rudolf Maag II rettet mit seinem «Maag’schen Pulver» einen Grossteil der Schweizer Rebbestände vor dem damals grassierenden Mehltau. Damit war der Grundstein für das Agro-Unternehmen Maag gelegt.

 

1890er-Jahre: Markterfolg mit dem «Maag'schen Pulver»

Kurz vor der Jahrhundertwende gelingt der Durchbruch vom regionalen Dünge- und Färbemittelhersteller zur führenden schweizerischen Pflanzenschutzfirma.

1870er-Jahre: Vom «Färber Maag» zum «Chemiker Maag»

Rudolf Maag I ist ein umtriebiger Unternehmer, ebenso sein Sohn und Geschäftsnachfolger Rudolf Maag II. Bekannt als «Chemiker Maag», nutzt dieser die Fortschritte der Chemie und fokussiert ab den 1870er-Jahren die Produktion verstärkt auf Düngemittel.

Firmengründung 1844: Am Anfang war das Indigoblau

Von Rudolf Maag in Dielsdorf gegründet, stellt das Familienunternehmen anfänglich Färbe- und Düngemittel sowie Knochenmehl her. Bekannt wird der «Färber Maag», wie sich das junge Unternehmen nennt, durch die Produktion eines indigoblauen Pigments, mit dem die Bauern der Umgebung ihre Arbeitskleidung färbten. Und dies lange bevor in Amerika die Bluejeans erfunden wurden.