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Zweite Generation der Kohlmotte: Auch Zierpflanzen gefährdet

Braune Heuschrecke auf grünen Blättern mit Wassertropfen, Nahaufnahme

Anfang September tritt häufig die zweite Generation der Kohlmotte (Plutella xylostella) auf. Der Schädling ist nicht nur in Gemüsekulturen relevant, sondern kann auch in Zierpflanzenbeständen deutliche Schäden verursachen. Besonders gefährdet sind Kreuzblütler (Brassicaceae). Dazu zählen im Zierpflanzenbau unter anderem Iberis, Erysimum, Matthiola, Lobularia sowie Zierkohl.

Typisch für einen Befall sind zunächst kleine Schabenfrassstellen auf der Blattunterseite. Dabei bleibt die obere Epidermis meist erhalten, sodass die charakteristischen durchscheinenden „Fenster“ im Blatt entstehen. Dieses Schadbild wird als Fensterfrass bezeichnet. Bei genauer Kontrolle lassen sich häufig etwa 1 cm lange, grünliche Raupen finden. Bei Berührung reagieren sie sehr lebhaft, winden sich und lassen sich oft an einem Faden von der Pflanze fallen.

Das Monitoring ist nicht immer einfach, da die Falter überwiegend in der Dämmerung und nachts aktiv sind. 

Zur Vorbeugung können gefährdete Kulturen unmittelbar nach dem Topfen mit einem engmaschigen Schmetterlingsnetz abgedeckt werden. Dies verhindert die Eiablage wirksam und reduziert das Befallsrisiko deutlich. 

Bei bereits vorhandenem Raupenbefall bietet Kendo® eine schnelle und effektive Bekämpfungsmassnahme. Zur Gesunderhaltung der Kultur kann Perfetto® präventiv in die Pflanzenschutzstrategie integriert werden. 

Kleine grüne Raupe auf einem Blatt, dunkler Hintergrund