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Echter Mehltau – Hoher Infektionsdruck nach Hitzeperioden

Grünes Blatt mit weißem Belag, Nahaufnahme

Echter Mehltau an Gerbera

Nach den heissen, sonnigen Phasen der letzten Wochen ist die Infektionsgefahr durch Echten Mehltau stark angestiegen. Gerade jetzt ist Wachsamkeit im Bestand gefragt – denn dieser Pilz wartet genau auf solche Bedingungen.

Symptome: Echter Mehltau zeigt sich zunächst als weisslich-mehliger Belag auf der Blattoberseite. Die Flecken breiten sich sternförmig aus, wachsen zu runden Herden und können schliesslich die gesamte Pflanzenoberfläche wie Stängel, Knospen und Blüten überziehen. Der Belag lässt sich mit dem Finger leicht abwischen – was ein sicheres Erkennungsmerkmal für Echten Mehltau ist.

Ursache: Echter Mehltau, Erysiphe spp. +  Oidium spp. ist ein echter „Schönwetterpilz“: Er bevorzugt trockene, warme Bedingungen. Die Sporen werden durch Wind übertragen und benötigen – anders als viele andere pilzliche Blattfleckenerregern – keine länger anhaltende Blattnässephasen. Bereits einmaliger Tau reicht zur Sporenkeimung aus. Nach Hitzeperioden mit starker Sonneneinstrahlung ist die Cuticula des Laubes geschwächt und dadurch durchlässiger, was Neuinfektionen erheblich begünstigt. 

Bekämpfung: Eine wirksame Strategie setzt auf zwei Standbeine: Vorbeugung und kurative Anwendungen. Unser Bio-Fungizid Thiovit Liquid® bildet einen natürlichen Schutzfilm auf dem Laub. Es verhindert die Aufkeimung der aufliegenden Pilzsporen. Vorhandene Infektionen im frühen Stadium werden ebenfalls zurückgedrängt.

Mit Alibi® Flora, Heritage® Flow, Topas® und Score® Profi stehen Ihnen zudem bewährte Lösungen für eine Anwendung bei Befallsbeginn zur Verfügung.

Nahaufnahme einer Rosenknospe mit glitzernden Tautropfen am Stiel.
Echter Mehltau mit fortgeschrittener Entwicklung an Rosen