Weichhautmilben, Hotspots in Gewächshauskulturen
In bestimmten Kulturen ist in den Sommersätzen ein Befall mit Weichhautmilben zu beobachten. Kulturen wie Impatiens Neu-Guinea, Cyclamen, Begonien, Gerbera u.a. stehen hier im Focus.
Weichhautmilben verursachen Deformationen und Missbildungen an Blüten, Blättern und Stielen. Sie sitzen versteckt in Blüten und Blattknospen und sind nur mit Lupen >X30 zu erkennen. Der Befall zeigt sich durch so genannte Hotspots mit einer Größe von ca. 5 m² im Bestand. Hier sind die Pflanzen meist so stark geschädigt, dass nur eine Entsorgung sinnvoll ist.
Bekämpfung:
Vorbeugend und Kultur begleitend kann mit Nützlingen gearbeitet werden. Der Einsatz von PIRETRO Maag® legt einen vorbeugenden Schutzfilm auf die Pflanze. Bei Befall sind zugelassene Insektizide mit akarizider Wirkung wie VERTIMEC® Pro, (kontakt- und translaminare Wirkung) und NEEM Maag® (systemische Wirkung) anzuwenden. Beim integrierten Einsatz mit Nützlingen ist zu beachten, die eventuellen Wartezeiten der einzelnen Produkte, bevor neue Nützlinge eingesetzt werden können.
Eine tropfnasse Applikation gegen Weichhautmilben erhöht die Wirksamkeit.